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| Wolfgang Peschel | ||
| Martina Parzer | ||
| Tommy Nawratil | web.utanet.at/vibes | |
| Adolf Winkler | ||
| Lyuba Zhecheva | ||
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Lebenslauf Ich wurde am 18.4.1949 in Wien geboren und wuchs friedlich mit zwei älteren Schwestern auf. Nach der Matura und dem Militärdienst studierte ich Nachrichtentechnik und Logistik. Der Zufall führte mich in den Staatsopernchor, wo ich 32 Jahre in der Gemeinschaft verbrachte und der künstlerischen Tätigkeit meiner Mutter folgte, die Cellistin war. Vor etwa 10 Jahren las ich die Bücher von Ernst Joachim Berendt mit großem Interesse und fand in ihnen eine Singweise vorgestellt, die mich sofort faszinierte, den Obertongesang. Mit einigen Schallplatten vom europäischen Wiederentdecker des Obertongesanges, Michael Fetter, fand ich meine eigene Methode, Obertöne zu produzieren und zu singen. Nach einem schweren Autounfall in Japan wurde ich pensioniert. Die gewonnene Zeit nütze ich für den Unterricht im Obertongesang und Konzerttätigkeit in Österreich.
Mein Beruf als Sänger der Wiener Staatsoper
Mit 20 Jahren hörte ich, dass für den Bregenzer Festspielchor noch Sänger gebraucht werden und ich entschloss mich, dafür in der Staatsoper vorzusingen. Der Portier schickte mich in den Chorsaal uns ich sang die Isisarie des Sarastro aus der Zauberflöte vor. Ich wurde engagiert und ich ging zu meiner Prüfung in die Technische Universität, die mir in dem Moment viel wichtiger war. Nach etwa einer Woche rief man mich an, warum ich nicht zu den Proben komme, ich sei doch engagiert. Erstaunt darüber, dass ich offenbar beim falschen Vorsingen war, beriet ich mich mit einem Gesangskollegen, der Physik studierte. Er meinte, Proben seien nicht so viele und Vorstellungen auch nicht, ich könne ruhig ja sagen. Dieser Kollege war allerdings erst 3 Monate engagiert. So kam ich durch Zufall in den Staatsopernchor, wo ich 32 Jahre blieb. Die Arbeit wurde rasch sehr viel und mein Studium immer dürftiger, bis ich es aufgab. In diesen Jahren wurden sehr viele Operngesamtaufnahmen produziert. In Wien waren bedeutende Dirigenten, Sänger, die Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsopernchor zugegen und so nützten viele Plattenfirmen die Gelegenheit, hier ihre Einspielungen zu machen. Für mich hieß das, vormittags Probe in der Oper, nachmittags Plattenaufnahme, abends Vorstellung. Dabei kam allerdings die Begeisterung nicht zu kurz. Die berühmtesten Dirigenten von drei Jahrzehnten, Herbert von Karajan, Böhm, Bernstein, Solti, Abbado usw. haben uns durch die Welt der Musik geführt und begleitet. Auch in der Oper hatten wir täglich Kontakt mit den besten Sängern dieser Zeit. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man im Rahmen eines Abends eine andere Welt bereist und ein anderes Leben spielt, als das, das man privat im Rahmen seiner eigenen Familie lebt.
Die Geschichte des Obertongesanges
Kein Mensch erkennt
heute die Geschichte des Obertongesanges. Es gibt kaum eine Gegend auf
dieser Welt, in der niemals Obertöne gesungen oder gesprochen wurden.
Wir müssen uns halt auf das Heute konzentrieren, in dem die Kultur
des Obertongesanges wieder bekannt und praktiziert wird.
Verwendung von Obertongesang
So sehr viele Völker das Obertonsingen als Spaß oder Freude empfinden, so sehr wird es auch im spirituellen Bereich verwendet. Wenn ihnen die ersten Obertöne einmal gelungen sind, werden sie feststellen, dass Zeit und Raum unbedeutend werden, ja verschwinden. Das ist eine wichtige Brücke zu anderen Seinsebenen, die uns im Allgemeinen unbekannt sind. Objektiv gesagt wird der Atem ruhig, die Gedanken verschwinden, die Stimme wird seltsam leicht, wir strömen Wärme aus und vieles mehr. Man wird sehr leicht zum Komponisten, der die gesungene Tonfolge und den Rhytmus bestimmt. Die Töne, oder besser gesagt, die Klänge, die wir erzeugen, haben alle ihre spezielle Bedeutung. Ich bestimme zum Beispiel die Grundtöne von Menschen, den physischen, emotionalen und mentalen. In diesem Zusammenhang kann man auch die Töne der Körpermeridiane suchen und erkennen. So kann man nicht einwandfrei arbeitende Meridiane wieder voll aktivieren, Blockaden lösen und unser Heil selbst erreichen, oft ohne Medikamente. |
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| Martina Parzer | ||
| Die in Wien geborene Mezzosopranistin MARTINA PARZER widmet sich seit ihrem 10.Lebensjahr intensiv der musikalischen Ausbildung. Während ihrer Ausbildung übernahm Martina Parzer vielfältige solistische Aufgaben, die sie unter anderem auch an die Wiener Staatsoper führten. Zahlreiche Konzerte, Liederabende sowie Einspielungen auf Tonträgern im In- und Ausland runden ihr musikalisches Schaffen ab. Die Bandbreite ihres Repertoires erstreckt sich von mittelalterlicher bis zeitgenössischer Musik, von Sakralwerken bis Chancons - viele Möglichkeiten, um Flexibilität und Ausdrucksvielfalt ihrer Stimme unter Beweis zu stellen. | ||
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| Tommy Nawratil |
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Der Perkussionist TOMMY NAWRATIL ist 1959 in Wien geboren. Er studierte Vibraphon, indische Tabla und ist Spezialist für gestimmte ethnische Perkussion wie Balafon, Mbira und Tabla Tarang, sowie Darbouka, Djembe, Dholak und Khamak. Zu seinem Schaffen gehören auch Eigen- und Auftragskompositionen in vielen Stilen von Jazz bis Klassik. |
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| Adolf Winkler |
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Musikalische Ausbildung
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