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Obertongesang
PPS
203-001
EAN:
9120013360012
Der
Beginn der Obertonsingkultur läßt sich nicht feststellen, da
an allen Orten, an denen sie heute noch praktiziert wird, die Ursprünglichkeit
der Gesellschaftsform nach wie vor gegenwärtig ist. Ob das Obertonsingen
der Tuwa-Hirten in Sibirien, die Gesänge der Priester Japans, Tibets
und der Gregorianik, oder vieler anderer Kulturen, die sich des Schamanismus
bedienen, der vom Obertonreichtum geprägte Gesang hat keine erkennbare
Wurzeln. Immer klarer scheint jedoch die Absicht hervorzutreten, die mit
dem Obertongesang verbunden ist. Für die Völker die der Natur
sehr nahe stehen, ergibt sich die Absicht, die Natur und ihre Geräusche
zu imitieren und ihr dadurch ebenbürtig zu werden. Für Priester
und Schamanen stellt sich die Aufgabe, andere, höhere Welten und
Seinsebenen mit der Gemeinde zu verbinden. Jedem Menschen steht es frei,
diese Erfahrungs-bereiche zu erkunden und seinen individuellen Weg mit
Gesang und insbesondere mit Obertongesang zu begleiten und zu erforschen.
Es bedarf dazu nur der entsprechenden Haltung, der Ruhe, der inneren Stille,
um diese Verbindung in uns und aus uns heraus zu entfalten, zu schöpfen.
Zu jedem Akt der Schöpfung gehört der Wille, eine Vorstellung
im Geist und ein Handeln. Um dieses Handeln, das Formen der Obertöne,
zu ermöglichen, stelle ich im folgenden einige "Mundfertigkeiten"
zur Verfügung.
Gesamtspielzeit:
69:11 min
Aufgenommen am 20.01. & 31.01.2003 in der Weisenhauskirche zu Speising.
Kunstkopfaufnahme in Surroundtechnik. Die Aufnahme ist Mono, Stereo und
Surround 5.1 kompatibel. 96kHz / 32bit High End Mastering. Es wurde nur
der natürliche Raumhall ohne Effektgeräte verwendet. Dadurch
wird diese Aufnahme zum Hörerlebnis.
Technik: Martin Zeitelberger
Assistent: Gregor Proksch
Produzent: Michael Brenner
Mitwirkende:WOLFGANG
PESCHEL hat nach seiner über 30jährigen sängerischen Laufbahn
im Staatsopernchor den Obertongesang für sich entdeckt. So wichtig
und wertvoll der Opern- und Konzertgesang für ihn ist, hat doch der
Obertongesang eine andere Dimension, die meist erst der Sänger selbst
erfaßt. Berührt von den Gesängen der Priester fremder
Religionen und den schon bekannten Spielen der Hirten aus Rußland
oder Südamerika, die man auf CD-Einspielungen hören kann, war
das erlernen einer oberton-verstärkenden Singweise sein Bestreben.
Heute verwendet Wolfgang Peschel diesen Gesang, um blockierte Muskeln,
Blutgefäße und Nerven wieder zu aktivieren. Das bedeutet, daß
durch die Vibration des angesungenen Gewebes jede Zelle aktiviert wird
und so, mit Hilfe der Biophotonen, jede kranke, blockierte Zelle wieder
aktivieren kann.
Die
in Wien geborene Mezzosopranistin MARTINA PARZER widmet sich seit ihrem
10.Lebensjahr intensiv der musikalischen Ausbildung. Während ihrer
Ausbildung übernahm Martina Parzer vielfältige solistische Aufgaben,
die sie unter anderem auch an die Wiener Staatsoper führten. Zahlreiche
Konzerte, Liederabende sowie Einspielungen auf Tonträgern im In-
und Ausland runden ihr musikalisches Schaffen ab. Die Bandbreite ihres
Repertoires erstreckt sich von mittelalterlicher bis zeitgenössischer
Musik, von Sakralwerken bis Chancons - viele Möglichkeiten, um Flexibilität
und Ausdrucksvielfalt ihrer Stimme unter Beweis zu stellen.
Der
Perkussionist TOMMY NAWRATIL ist 1959 in Wien geboren. Er studierte Vibraphon,
indische Tabla und Instrumente für gestimmte ethnische Perkussion
wie Balafon, Mbira und Tabla Tarang, sowie Darbouka, Djembe, Dholak und
Khamak. Zu seinem Schaffen gehören auch Eigen- und Auftragskompositionen
in vielen Stilen von Jazz bis Klassik. |
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Eintagsfliegen
PPS
203-002
EAN:
9120013360029
Diese
CD beinhaltet eine Romanze für Klavier von Franz Schmidt, eine Sinfonie
Concertante Nr.3 A-Dur für Violine, Klavier und Orchester von Ignaz
Pleyel, die Intrada für Streicher und 2 Hörner von Heinrich
Gattermeyer, die Reminiszenzen ("...wo eine Wiege stand") für
Orchester von Peter Skorpik, sowie die Eintagsfliegen (ein Liederzyklus
für eine Stimme und kleines Orchester) von Adolf Winkler (Texte von
Edwin Eder)...und zum Abschluß eine Romanze in G-Dur von Johann
Strauß.
Gesamtspielzeit:
69:03 min.
Die
Aufnahme erfolgte mit Surroundkunstkopftechnik
Technik: Martin Zeitelberger
Assistent: Gregor Proksch
Produzent: Michael Brenner
Mitwirkende
auf dieser CD:
FRANZ
SCHMIDT KAMMERORCHESTER: Das Franz Schmidt Kammerorchester Perchtoldsdorf
(bei Wien) ist im Jahre 1989 aus der Franz Schmidt Musikschule hervorgegangen.
Das Orchester besteht aus circa 35 Mitgliedern. Die musikalische Leitung
des Orchester obliegt Prof. Adolf Winkler. Das Orchester hat im Jahr 1991
den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in
Leoben gewonnen. Seit dieser Zeit wurden mehrere Auslandsreisen unternommen.
Brünn (Tschechien), Brive (Frankreich), Opernhaus Cairo, Alexandria
(Ägypten), Coburg-Rödenthal, Berlin Philharmonie (Deutschland),
Orebro, Stockholm (Schweden), in Österreich: Graz, Lassing, Ruppersthal,
Klosterneuburg sowie Konzerte und szenische Aufführungen in Perchtoldsdorf.
THOMAS
KRISTEN - Violoncello: Thomas Kristen studierte an der Hochschule für
Musik in Wien bei Prof. Wolfgang Herzer. Zur Zeit unterrichtet er an der
Franz-Schmidt-Musikschule und an der Städt. Musikschule Schwechat
Violoncello. Thomas Kristen tritt öfter als Cellist mit Orchester
sowie in Solo und Kammermusikabende auf.
MICHAEL
CZERNY - Tenor: Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben. Gesangstudium
an den Musikhochschulen Graz und Wien. Privatunterricht bei Ks. James
King. Als freischaffender Tenor (Oper, Operette, Konzert) bei den Städt.
Bühnen Freiburg, Wiener Kammeroper, Wiener Staatsoper, Wiener Festwochen,
Bayreuther Festspiele, Carinthischer Sommer, Wiener Musikverein, Wiener
Konzerthaus und beim Österreichen Rundfunk.
JANKA
ILLÉSOVA - Violine: Geboren in Bratislava. 3.Preis beim Wettbewerb
des slowakischen Konservatoriums (1998), 2.Preis im selben Wettbewerb
(2000) und Laureatin des Slowakischen Nationalen Wettbewerbs (2000). Wichtige
Solokonzerte mit Capella Istropolitana (1998), als Mitglied des Gustav
Mahler Jugend Orchester (1999), 1.Violine in der Slovakische Philharmonie
(2000) und Solistes Europeens Luxemburg (2001).
LADISLAV
FANCOVIC - Klavier: Geboren am 29.9.1980 in der Slowakei. Im Jahre 2000
beendete er das Studium in Bratislava in der Klasse von Mgr. Peter Èerman
mit dem Titel "bester Absolvent des Jahres". Im Jahre 1999-2000
studierte er an der Akademie für Musik und Theater in Prag bei Prof.
Marián Lapsanský und im Jahre 2000-2002 an der Universität
für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Prof.
Wolfgang Watzinger. Er ist außer der Slowakischen Republik in Tschechien,
Ungarn, Polen, Frankreich, Italien, Holland und in den U.S.A als Solist
aufgetreten. Zur Zeit studiert er an der Musikhochschule in Bratislava
bei Prof. Marián Lapsanský. Er hat viele nationale und internationale
Preise gewonnen.
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St.
Peter Tanzlmusi
PPS
203-006
EAN:
9120013360067
Hinter
den Instrumenten der "St. Peter Tanzlmusi"
stehen Arnold und Gabi Oman sowie Arnold Zimmermann
aus Graz. Die Liebe zur traditionellen Volksmusik und
besonders zur "Steirischen", der diatonischen
Knopferlharmonika, führte die Drei zusammen.
Die
Erforschung, Pflege und Weitergabe dieser
ursteirischen Art von Musik ist den Hobbymusikern
ein wichtiges Anliegen. Aus den drei
Knopferlharmonikas wurde im Laufe der Zeit eine
klassische Besetzung, wie sie seit Generationen
in der Volksmusik gepflegt wird.
Gabi Oman, "die Vielsaitige", schlägt inzwischen
das diatonische Hackbrett, ihre bessere Hälfte
Arnold vertiefte sich in die "Steirische Knopferharmonika"
und der Dritte im volksmusikalischen Bunde,
Arnold Zimmermann, streicht, zupft und schleppt den
Kontrabass. Viel wichtiger als das professionelle
Spielen ist den Dreien die Freude am spontanen Musizieren.
Mit leidenschaftlicher Hingabe forschen sie in
Volksmusikarchiven nach alten traditionellen Musikstücken.
Bei einigen Nummern dieser Produktion konnten sie über
das steirische Volksliedwerk die Komponisten ausfindig
machen. Aber auch Volksweisen unbekannter Musiker
interpretieren die drei Tanzlmusiker mit
großer Freude und Begeisterung.
Technik:
Martin Zeitelberger
Assistent: Gregor Proksch
Produzent: Michael Brenner
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Die
Atzgersdorfer Barockorgel
PPS
203-008
EAN:
9120013360081
Werke
von J.S.Bach, J.G.Walther, D.Buxtehude, F.Mendelssohn-B, J.Sint, A.Bodenhöfer-Plenk
Kunstkopfaufnahme
am 23.03.03 und 23.10.03 Gesamtspielzeit: 70:31
Technik: Martin Zeitelberger
Anette
Bodenhöfer-Plenk
geb. 1974 in Ravensburg (D). Studierte an der Universität für
Musik und darstellende
Kunst in Wien Orgel-Instrumentalpädagogik bei Prof. Wolfgang Capek
(Mag.art. 2002)
und Rhythmik (Dipl.1999). Konzerte in Deutschland und Österreich.
Langjährige regelmäßige
Orgeldienste in evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden. Lehrtätigkeit
an der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Wien
X, in den Fächern Musikerziehung,
Rhythmik, Klavier und Chor seit 1999. Leitung des Kirchenchores in der
evang. Friedenskirche Wien-Lainz seit 1995. In Atzgersdorf seit 1994 regelmäßige
liturgische
Dienste bis zur Geburt ihrer Tochter Amelie im Frühjahr 2003 (2 Wochen
nach der
CD-Einspielung! Daher der Titel des Stückes „Praeludium Praenatale“...)
Seit Sommer 2003 lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz.
Jakob Sint
geb. 1969 in Wien. Studium der Theologie und B-Kirchenmusik in Wien, Jerusalem
und
Trier. Als langjähriger Organist und Chorleiter in Atzgersdorf (1984-1990,
ab 1993 wieder
unregelmäßig Dienste) an Konzept und Bau der Orgel beteiligt.
1990-91 Kirchenmusiker an der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem,
danach
in St.Elisabeth (Wien 4) und der Benediktinerabtei des Schottenstiftes
in Wien gemeinsam
mit Xaver Kainzbauer in kirchenmusikalischen Belangen tätig, vor
allem auf dem
Gebiet des gregoriainschen Chorals und der mehrchörigen Barockmusik.
Konzerte in
Österreich, Deutschland, Slowakei, Ungarn und Israel.
Seine CD-Einspielung entstand während des unerwartet frühen
Wintereinbruches im
Oktober 2003, weshalb eine der Improvisationen auf Grund der Stimmung
von Orgel
(und Interpret) den Namen „Toccata nivis“ trägt.
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Ein
bunter Strauß
Classic
Strings
PPS 203 - 005 Zweite
Auflage
EAN:
9120013360234
Gesamtspielzeit: 57:49 min.
Das
Ensemble:
Das seit 1992 bestehende Streichquartett "Classic Strings" hat
sich auf die musikalische Gestaltung von festlichen Veranstaltungen spezialisiert.
Weiters werden Konzerte mit dem Programmschwerpunkt Wiener Klassik sowie
Walzermusik in Streichquartett-Bearbeitung gestaltet.
Spezialität des Ensembles ist das "moderierte Konzert".
Der Ensembleleiter, Dieter Benedek, führt in verbindenden Worten
durch das Konzert. Er erklärt die Entstehungsgeschichte und die Besonderheiten
der gespielten Stücke und erzählt launige Anekdoten zu den Komponisten.
So werden die Zuhörer auf die folgende Musik eingestimmt und können
sie besser genießen.
Dieter
Benedek, Violine
Der Ensembleleiter ist Substitut in der Wiener Staatsoper und bei den
Wiener Philharmonikern sowie Mitglied im Wiener Hofburgorchester. Besondere
Freude bereitet ihm auch sein zweites Ensemble, das "Wiener Konzertante
Schrammel-Quartett". Er leitet eine eigene Violinschule in Wien.
Fabian
Rieser, Violine
Auch der zweite Geiger ist Substitut in der Wiener Staatsoper und bei
den Wiener Philharmonikern. Er ist gefragter Kammermusiker und auch als
Solist international tätig.
Roland
Spindler, Viola
Neben seiner Tätigkeit als Substitut im Niederösterreichischen
Tonkünstlerorchester und im Concilium musicum Wien hat der Bratschist
Zeit für das Postgraduate Studium "Kulturmanagement" gefunden.
Dieses Können kommt ihm nun als Geschäftsführer des
Wiener Salonorchesters und des Original C.M. Ziehrer Orchesters zugute.
Josef Revesz, Violoncello
Erst vor einigen Jahren ist der Cellist aus Ungarn nach Wien gekommen.
Es ist ihm schon in kurzer Zeit gelungen, als Substitut im Niederösterreichischen
Tonkünstlerorchester und in der Wiener Volksoper, sowie als Stimmführer
im Wiener Hofburgorchester in Wien Fuß zu fassen. Bemerkenswert
ist auch seine Unterrichtstätigkeit als Assistenz-Professor am Bela
Bartok Konservatorium in Budapest. |